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KUNST GEGEN GEWALT ist eine Initiative des Vereines "Art und
Vision" mit dem Ziel eine künstlerische und intellektuelle
Debatte über ein grundsätzlich gesellschafts-politisches
Problem anzuregen.
"Kunst war immer die Schaffung einer Gegenwelt zur realen und
hat sich immer all der Bausteine bedient, aus denen sich diese reale
Welt zusammensetzt: Krieg, Frieden, Glück, Unterdrückung,
Schmerz... Kunst ist auch ein Prozess der Sublimation und Kommunikation.
Kunst ist aber auch ein Prozess des Lernens, des Verstehens, der
Einsicht und der Läuterung. Das ist der Ausgangspunkt der von
mir ins Leben gerufenen Initiative." so Franz Morak, Kunststaatssekretär
Österreich.
Die Salzburger Festspiele stellen dieses Projekt in den Dienst der
Initiative
"KUNST GEGEN GEWALT" und diese wurde mit gutem Grund gerne
angenommen:Der palästinensische Regisseur Francois Abou Salem hatte sich
für seine Inszenierung im Jahr 1997 viel vorgenommen: "Ich
möchte Mozart, seiner Oper und dem Publikum der Salzburger
Festspiele eine Reise in die arabisch-moslemische Kultur anbieten;
ein Geschenk zusätzlich zur Musik Mozarts; eine zeitgenössische
Reise in diese Welt mitten in der Krise."
Die Mauern des Serail sind aus Stacheldraht und die Menschen im
Serail leben Ihren Alltag, der auch von Musik und Tanz erfüllt
ist.
Die Inszenierung; Bühenbild und Ausstattung bringen collageartig
unterschiedliche "Welten" zueinander, die Oper und die
politische Gegenwart, Mozart und Sufi-Musik.
"Wenn Mozart auf islamischen Boden geboren wäre, würde
er Sufi-Musiker sein" so der Regisseur.
Christoph Brewka, Präsident des Trägervereines von "KUNST
GEGEN GEWALT":
"Wir verfolgen gemeinsam das Ziel, das kritische Potential
der Kunst zu nutzen und dadurch eine breite Öffentlichkeit
für das Thema "KUNST GEGEN GEWALT" zu sensiblisieren.
Im Mittelpunkt der Bestrebungen steht dabei der Dialog zwischen
Kulturen, Gesellschaften und Religionen".
Die Vorführung der Festspielproduktion von "Die Entführung
aus dem Serail" aus dem Jahr 1997 auf Großleinwand am
Residenzplatz Salzburg - im Rahmen der Siemens Fest>Spiel>Nächte
- richtet sich gegen Gewalt als Konfliktlösung.
Partner im Sinne einer Private Public Partnership sind der ORF,
die Telekom Austria, Siemens, das Staatsekretariat für Kunst
und Medien, die Österreichische Bundestheater Holding und die
Deutsche Bank. Eine prominent besetzte Plattform von Kunst-schaffenden
und Persönlichkeiten aus dem österreichischen und internationalen
Kulturleben unterstützen die Initiative.
| www.kunstgegengewalt.at
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Für Rückfragen:
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Verein Art & Vision
p.A. Deutsche Bank
Hohenstaufengasse 4
1010 Wien
info@kunstgegengewalt.at
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Agentur Dohr Ulli Dohr / Herta Cech Tel. 01 532 16 15 Fax. 01 532 16 19 office@dohr.net
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