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"Jede Kunst steht eigenmächtig da, den Tod zu verdrängen,
den Menschen in den Himmel zu führen", schrieb Bettina
von Arnim (im "Briefwechsel mit einem Kinde")
an Johann Wolfgang von Goethe und hat damit den Leitgedanken der
Initiative
KUNST GEGEN GEWALT vorweggenommen. KUNST GEGEN GEWALT initiiert
eine permanente künstlerische und intellektuelle Debatte über
das generelle gesellschaftliche Problem GEWALT.
"Kunst war immer die Schaffung einer Gegenwelt zur realen
und hat sich immer all der Bausteine bedient, aus denen sich diese
reale Welt zusammensetzt: Krieg, Frieden, Glück, Unterdrückung,
Schmerz... Kunst ist ein Prozess der Sublimation und Kommunikation.
Kunst ist aber auch ein Prozess des Lernens, des Verstehens, der
Einsicht und der Läuterung. Das ist der Ausgangspunkt dieser
von mir ins Leben gerufenen Initiative.", erklärt Kunststaatssekretär
Franz Morak.
Partner im Sinne einer Private Public Partnership sind der ORF,
die Telekom Austria, das Staatsekretariat für Kunst und Medien,
die Österreichische Bundestheater Holding und die Deutsche
Bank. Eine prominent besetzte Plattform von Kunstschaffenden und
Persönlichkeiten aus dem österreichischen und internationalen
Kulturleben unterstützen die Initiative.
Präsident des Trägervereins KUNST GEGEN GEWALT ist Christoph
Brewka, der das Projekt an Ansporn für breite Bevölkerungsschichten
sieht: "Wir verfolgen gemeinsam das Ziel, das kritische Potential
der Kunst zu nutzen und dadurch eine breite Öffentlichkeit
für das Thema KUNST GEGEN GEWALT zu sensibilisieren. Im Mittelpunkt
der Bestrebungen steht dabei der Dialog zwischen Kulturen, Gesellschaften
und Religionen".
Ein extrem wichtiger Ansatzpunkt für diese Bemühungen
sind unsere Kinder. Am 28. Februar präsentiert die Wiener Staatsoper
exklusiv für Kinder der 4. und 5. Schulstufe "Die Zauberflöte"
in einer adaptierten einstündigen Fassung. "Die Geschichte
von Tag und Nacht, von ihrem bösen Streit, und wie er mit Hilfe
der Zauberflöte doch noch gut endete" wird speziell für
Kinder von Maestro Seiji Ozawa und dem Papageno dieser Produktion,
Hans Peter Kammerer, erzählt. Dabei werden Instrumente und
ihre Spielarten vorgeführt und Musikbeispiele aus dem Werk
gebracht, wodurch die Kulisse des Wiener Opernballs einen Tag nach
dem Ballfest zu einem imposanten Kinderfest wird. Die Wiener Philharmoniker,
Seiji Ozawa, die SängerInnen sowie das künstlerische und
technische Personal stehen für dieses Projekt unentgeltlich
zur Verfügung.
"Die Zauberflöte für Kinder" ist ein gemeinsames
Projekt von der Wiener Staatsoper, dem Bundesministerium für
Bildung, Wissenschaft und Kultur, der Kulturstiftung der Deutschen
Bank, dem ORF und der Initiative KUNST GEGEN GEWALT.
| www.kunstgegengewalt.at
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Verein Art & Vision
p.A. Deutsche Bank
Hohenstaufengasse 4
1010 Wien
info@kustgegengewalt.at
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