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Von November 2002 bis Juli 2003 werden Kinder und Jugendliche zwischen
sechs und achtzehn Jahren in ganz Österreich auch von den Öffentlichen
und den Schul-Bibliotheken in die Aktion "KUNST GEGEN GEWALT"
eingebunden. Ein Medienpaket (zu einem geförderten Preis) wird
offeriert, Bücher und andere Medien zum Thema Gewalt dienen
als Ausgangsmaterial für zahlreiche Veranstaltungen und Unterrichtsformen,
wie z. B. fächerübergreifende Projekte. Projektunterstützend
geht ein Erlass des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft
und Kultur (Abt. V/2) an alle Schulen.
Zum Gegenstand der Auseinandersetzung werden literarische Texte
ebenso wie Filme und Werke der Bildenden Kunst. Die Verbindung der
unterschiedlichen Kunstsparten schärft den Blick für die
"Sprachen der Gewalt", hilft Gewaltmuster zu durchschauen,
"Gegen-Bilder" zu entwerfen und Handlungsstrategien zu
erproben.
Österreichs Kinder und Jugendliche gelangen kreativ und eigenständig
zu Erkenntnissen und präsentieren diese in künstlerischer
Weise: Sie verfassen eigene Texte, drehen Kurzfilme, erarbeiten
szenische Darstellungen, malen etc. Der Gewaltbegriff soll in allen
Facetten erschlossen werden: Aggression und Amok, Streit und Gewalt
in der Familie, Mobbing, Gewalt in der Sprache, staatlich sanktionierte
Gewalt wie Krieg und Todesstrafe etc.
"Lesen gegen Gewalt: GEWALTige Impressionen" wird am
26. 10. bei der Literarischen Studientagung des Österreichischen
BibliotheksWerks in Goldegg präsentiert.
Die Einladung, sich mit Projekten zu beteiligen, ergeht an rund
2000 Öffentliche und
Schul-Bibliotheken im ganzen Land. Herausragende Initiativen werden
im Rahmen von "KUNST GEGEN GEWALT" präsentiert.
Als digitale Plattform dient schon jetzt die Homepage des Österreichischen
BibliotheksWerks: Unter www.biblio.at/projekte/gewalt
ist u. a. das Konzept als pdf-Dokument verfügbar.
| www.kunstgegengewalt.at
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Für Rückfragen:
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Verein Art & Vision
p.A. Deutsche Bank
Hohenstaufengasse 4
1010 Wien
info@kunstgegengewalt.at
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Agentur Dohr Ulli Dohr / Herta Cech Tel. 01 532 16 15 Fax. 01 532 16 19 office@dohr.net
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