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"urban Tension" ist ein internationales, städteübergreifendes
Projekt, das aus Großbildern im öffentlichen Raum von
Wien, Frankfurt, Brüssel sowie einer Medienserie in der österreichischen
Tageszeitung "Der Standard" besteht.
Nach dem Auftakt - am 23. Juli 2002 - an der Schirn Kunsthalle in
Frankfurt übersiedelt das Großbild der mexikanischen
Künstlerin Minerva Cuevas ans Burgtheater in Wien.
Als zweites Großbild (nach Erik van Lieshout) wird an der
Fassade des Burg-theaters die Arbeit der 1975 in Mexiko City geborenen
Künstlerin Minerva Cuevas gezeigt. Auf einen in den Farben
Grün, Rot, Schwarz, Blau vertikal gestreiften Hintergrund setzt
die Künstlerin ein Zitat des französischen Sozialtheoretikers
Pierre-Joseph Proudhon (1809-1865) aus seinem 1851 erschienen Buch
"Idée générale de la révolution
au XIXème siècle": "Regiert zu werden heißt,
bei jeder Handlung, jedem Geschäft , jeder Bewegung notiert,
registriert, erfasst, taxiert, gestempelt, vermessen, bewertet,
versteuert, patentiert, lizensiert, autorisiert, befürwortet,
ermahnt, behindert, reformiert ... ausgenützt, beherrscht,
erpresst, gedrängt, getäuscht, beraubt zu werden; alles
im Namen des öffentlichen Nutzens und des Gemeinwohls".
Minerva Cuevas zu urban Tension: "I tend to develop projects
that respond to the social context of a defined location, as in
the case of urban Tension the project had to function not in one
but in different cities within Europe I needed to work in more general
termes and think instead of local references about a broader concept
that could be shared by these cities. I think the locations proposed
to show the large scale image share specially tense political atmospheres.
Im Rahmen des Projektes wurden fünf Künstler - Ricardo
Basbaum (Brasilien), Mircea Cantor (Rumänien/Frankreich), Minerva
Cuevas (Mexico), Jens Haaning (Dänemark) und Erik van Lieshout
(Niederlande) - von den Kuratoren Chris Dercon (Museum Bojmans van
Beuningen), Rita Kersting (Kunstverein Düsseldorf), Hans-Ulrich
Obrist (Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris) und Max
Hollein (Schirn Kunsthalle Frankfurt) ausgewählt und mit einer
Arbeit zu gesellschaftspolitisch virulenten Themen beauftragt. Die
Resultate werden in Form von 10 x 10 Meter großen Bildern
nacheinander je 2 Monate lang an ausgewählten öffentlichen
Orten präsentiert.
"urban Tension" ist ein Projekt des "museum in progress"
in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Bundestheaterverband
und der Initiative "Kunst gegen Gewalt" in Kooperation
mit der Kultur-Stiftung der Deutschen Bank und den österreichischen
Kulturforen.
Mit der Großbild- und Medienserie "urban Tension"
verbindet "museum in progress" die Idee eines europaweiten
Netzwerkes von Partnerinstitutionen mit dem Modell eines dynamischen
öffentlichen Ausstellungsraumes, der eine unmittelbare Auseinandersetzung
mit künstlerischen Äußerungen evoziert.
| www.kunstgegengewalt.at
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Verein Art & Vision
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Hohenstaufengasse 4
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