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KUNST GEGEN GEWALT ist eine Initiative des Vereines "Art und
Vision" mit dem Ziel eine künstlerische und intellektuelle
Debatte über ein grundsätzlich gesellschaftspolitisches
Problem anzuregen.
"Gewalt in all ihren Erscheinungsformen hat Ursachen, die in
Wahrnehmungsdifferenzen zwischen einzelnen Menschen, Gruppen oder
Nationen liegen und sich in Machtstrukturen, Ideologien und Herrschaftskonzepten
manifestieren, die dann mit gewalttätigen Mitteln durchgesetzt
werden.
Ob Musik gegen die Gewalt der Oberflächlichkeit, ob Architektur
gegen die Gewalt der Ungenauigkeit, ob die Gewalt des Wortes und
der Bilder - schon heute gibt die breite Resonanz und Akzeptanz,
die diese Initiative gezeigt hat, Hoffnung und Mut!" Franz
Morak, Kunststaatssekretär Österreich
"Kunst war immer die Schaffung einer Gegenwelt zur realen und
hat sich immer all der Bausteine bedient, aus denen sich diese reale
Welt zusammensetzt: Krieg, Frieden, Glück, Unterdrückung,
Schmerz... Kunst ist auch ein Prozess der Sublimation und Kommunikation.
Kunst ist aber auch ein Prozess des Lernens, des Verstehens, der
Einsicht und der Läuterung. Das ist der Ausgangspunkt der von
mir ins Leben gerufenen Initiative." so Franz Morak, Kunststaatssekretär
Österreich.
Partner im Sinne einer Private Public Partnership sind der ORF,
die Telekom Austria, Siemens, das Bundeskanzleramt - Sektion für
Kunstangelegenheiten, die Österreichische Bundestheater Holding
und die Deutsche Bank. Eine Prominent besetzte Plattform von Kunstschaffenden
und Persönlichkeiten aus dem österreichischen und internationalen
Kulturleben unterstützen die Initiative.
Christoph Brewka, Präsident des Trägervereines von "KUNST
GEGEN GEWALT": "Wir verfolgen gemeinsam das Ziel, das
kritische Potential der Kunst zu nutzen und dadurch eine breite
Öffentlichkeit für das Thema "KUNST GEGEN GEWALT"
zu sensiblisieren. Im Mittelpunkt der Bestrebungen steht dabei der
Dialog zwischen Kulturen, Gesellschaften und Religionen".
"Die Initiative sollte auch Ansporn für andere sein -
in diese Anliegen zu investieren, sich zu engagieren. Wir versuchen
bis Frühjahr 2003 Projekte zu fördern, zu initiieren,
zu unterstützen und bitten die Wirtschaft sich unseren Anliegen
anzuschließen. Unser Dank gilt allen, die uns bisher unterstützt
haben und weiterhin unterstützen.
Chrisitane Goller-Fischer
Geschäftsführerin Kunst gegen Gewalt
"Ich glaube, dass es wichtig ist für die Menschen, (...)
mitzukriegen, was auf der Welt passiert. In jeder Weise, ob das
eben in der Politik oder in der Ökologie oder in der Kultur
ist. Ich glaube, jemand der sich z.B. für Kunst interessiert,
ist dann nicht mehr so leicht lenkbar."
Werner Pirchner, Ö1 Hörbilder,11. August 2001
"Für die Menschen war es stets und unter allen Umständen
schwierig zu lernen, wie man in Frieden und gewaltfrei zusammenlebt.
Dies gilt sogar, wenn die Beteiligten einander ähnlich sehen,
die gleiche Sprache sprechen und die gleichen Götter verehren
- also einander gut kennen. Diese universelle Schwierigkeit der
Menschen dürfte empirisch gesehen ehe noch stärker ausgeprägt
sein, wo es erkennbare Unterschiede in Religion, Hautfarbe oder
Kultur gibt."
Seamus Dunn, Der lange Weg zum gegenseitigen Verstehen,
DAS ENDE DER TOLERANZ?, Piper Verlag, 2002
"Gewalt und Agression sind Elemente der Evolution, sie sind
lebensnontwendige Triebe und Eigenschaften die in jedem Lebewesen
stecken. Es sind Störelemente und Gegenparts in der Balance
zu Liebe Harmonie und Sicherheit. Der Mensch hat gelernt sie berechnend
einzusetzen . Gewalt ist immer Ausdrucksform von Macht oder Zeichen
der Ohmacht. Solange es Menschen gibt wird es Gewalt geben und wir
werden lernen müssen mit ihr zu leben bzw. umzugehen."
Wolfgang Flatz
"Art has always had something to do with creating a counterworld,
one opposed to the real world, and has always made use of all the
components this real world is made up of: war, peace, happiness,
oppression, pain ... Art is also a process of purification and communication.
But it is also a process of learning, of understanding, of insight
and refinement. That is the starting point for the initiative which
I have launched", says Austria's Art State Secretary Franz
Morak.
Partners in this Private-Public Partnership are ORF (Austrian Broadcasting
Corporation), Telekom Austria and Deutsche Bank. The initiative
has the backing of a group of prominent artists and people from
the cultural field both at home and abroad.
Christoph Brewka, president of the managing association "KUNST
GEGEN GEWALT": "It is our common purpose to exploit the
critical potential interest in art and to make the general public
more sensitive to the issue of "ART AGAINST VIOLENCE".
The main focus of our efforts is on a dialogue between cultures,
societies and religions."
"The initiative also wants to encourage others to invest time
and energy in these issues and to become involved. From now until
the Spring of 2003, we are endeavouring to promote, initiate and
back projects and are inviting the business community to lend their
support. We would like to express our thanks to all those who have
supported us in the past and are continuing to do so." Christiane Goller-Fischer
Manager, Art Against Violence
"I think it's important for people to get to know what's going
on around the world. In every regard, whether it be politics, ecology
or culture. I think that someone who's interested in art, for example,
can't be as easily manipulated." Werner Pirchner, Ö1 Hörbilder, 11 August 2001
"Throughout history it has always been difficult for mankind
to learn how to live in peace and without the use of violence. That's
even the case when the people are very much alike, speak the same
language, worship the same gods, in other words, know one another
quite well. This universal difficulty on the part of man is, as
empirical studies will show, even more pronounced in cases where
there are recognizable differences in religion, skin colour or culture." Seamus Dunn, The Long Road to Mutual Understanding. DAS ENDE
DER TOLERANZ?. Piper Verlag 2002.
"Violence and aggression are elements of evolution, they are
vital natural instincts and qualities to be found in every human
being. They are a type of destructive element and counterweights
in the balance with love, harmony and security. Man has learned
to use them in a calculating manner. Violence is always an expression
of power or a sign of impotence. As long as there are people, there
will be violence and we are going to have to learn to live with
it and get along with it.
Wolfgang Flatz
| www.kunstgegengewalt.at
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Für Rückfragen:
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Verein Art & Vision
p.A. Deutsche Bank
Hohenstaufengasse 4
1010 Wien
info@kunstgegengewalt.at
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Agentur Dohr Ulli Dohr / Herta Cech Tel. 01 532 16 15 Fax. 01 532 16 19 office@dohr.net
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